






















Conny Winter ist ein umtriebiger Bursche. Eine Leuchtboje des Hamburger Nachtlebens, an dem jeder, der sich beizeiten draußen herumtreibt, einmal vorbeikommen muss. Und sich dann freut. Man trifft ihn in Bars, klar. Und im Theater und im Kino. Und mindestens ein Konzert pro Woche besucht er, sagt Conny Winter. Gefühlt aber eher 10. Was dem Pandabär sein Bambus, das ist Conny Winter die Kola. Auf seinen Streifzügen führt die Kola, neben den audiovisuellen Reizen, unangefochten seine ganz persönliche Nahrungskette an. Conny Winter hat demnächst viel vor. In erster Linie ist er nämlich nicht Boje, sondern Fotograf. Er hält seine täglichen und nächtlichen Welten fest und macht sie auch anderen zugänglich. So geschehen bei seiner Ausstellung „Routine“ in der Pony Bar im März 2009 mit Arbeiten, die von enttarnten Träumen erzählen und von Realitäten, die meist erschreckend nüchtern zu sein scheinen. Gekonnt setzt er Bands wie “Gary” in Szene und fängt akribisch ein, was er auf Bühnen sieht. Dass seine zukünftige Kamera eine digitale sein müsse, war ihm bereits klar, als er gerade mit einem analogen Fotoapparat 2003 in Seattle diese Kunstform für sich entdeckt hatte. Nach langjährigem Schulbesuch , der schließlich im Abitur endete, hat er angefangen, Physik zu studieren. Und sicherheitshalber auch Philosophie. Sogar ein Gewerbe wurde angemeldet als selbstständiger Mediengestalter. Um seinen jetzigen prekären, also Bohème-, Lebensstil zu subventionieren, arbeitet Conny Winter seit 2008 im Theater als Bühnenbauer und konzentriert sich nebenbei ganz auf die Fotografie und seine Ausstellungsprojekte. Und trinkt Kola, in Bars. Klar.
Text: Gesa Anne Trojan
Adresse: Conny Winter
Max-Brauer-Allee 143
22765 Hamburg
E-Mail:mail@connywinter.de
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